Kurz­check: Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung der INTER
Tarif INTER Qua­li­Med Z® Zahn Pre­mi­um Plus

Die INTER Kran­ken­ver­si­che­rung AG bie­tet ihren Kun­den viel­fäl­ti­ge Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­run­gen an. Unter den Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen beson­ders erwäh­nens­wert ist der Tarif INTER Qua­li­Med Z® Zahn Pre­mum Plus. Dane­ben exis­tie­ren auch ande­re, weni­ger leis­tungs­star­ke, Tarifstufen.

So kann der eher leis­tungs­schwa­che Tarif INTER Qua­li­Med Z® Zahn Basis ohne Gesund­heits­fra­gen bean­tragt wer­den, die höher­wer­ti­gen Tarif­stu­fen INTER Qua­li­Med Z® Zahn Exklu­siv, INTER Qua­li­Med Z® Zahn Pre­mi­um und INTER Qua­li­Med Z® Zahn Pre­mi­um Plus nur nach vor­he­ri­gen Anga­ben zum Zahn­sta­tus. Eine Annah­me ist mög­lich, sofern bei Antrags­stel­lung maxi­mal fünf Zäh­ne feh­len sollten.

© 2021 Cri­ti­cal News – Gib mir neue Zähne!

Vor­aus­set­zung für den Ver­si­che­rungs­schutz ist das Bestehen eines stän­di­gen Wohn­sit­zes inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Wei­ter­hin ist das Bestehen einer gesetz­li­chen oder frei­wil­lig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung erforderlich.

Die Ein­rei­chung eines Heil- und Kos­ten­plans vor Behand­lungs­be­ginn wird von der INTER ange­ra­ten, ist aber nicht zwin­gend erforderlich.

Der Tarif INTER Qua­li­Med Z® Z90Plus wird ohne Alte­rungs­rück­stel­lun­gen ange­bo­ten. Die Bei­trä­ge sind daher nach dem Alter gestaf­felt. Regu­lär fin­det die ers­te Bei­trags­an­pas­sung von Kin­dern mit Voll­endung des 20. Lebens­jah­res von bis dahin 15,65 Euro auf 19,70 Euro im Monat statt. Der aktu­ell aus­ge­führ­te Tarif­bei­trag für über 55jährige liegt bei 51,89 Euro monat­lich. Inwie­fern der Ver­zicht auf Alte­rungs­rück­stel­lun­gen ein Vor- oder ein Nach­teil ist, kann kon­tro­vers dis­ku­tiert werden.

Die Min­dest­ver­trags­dau­er beträgt zwei Ver­si­che­rungs­jah­re. Anschie­ßend kann der Ver­trag jähr­lich mit einer Frist von drei Mona­ten zur Haupt­fäl­lig­keit gekün­digt werden.

Das Leis­tungs­ni­veau des hier dar­ge­stell­ten Tarifs ist über­durch­schnitt­lich und weist ein gutes Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis auf.  Preis­lich bedingt müs­sen Ver­si­cher­te im Ver­gleich zu eini­gen leis­tungs­stär­ke­ren Tari­fen mit einem mehr oder min­der hohen Eigen­an­teil rech­nen. Die­se Rest­kos­ten kön­nen bei einer Implan­tat­be­hand­lung inklu­si­ve Kno­chen­auf­bau selbst nach fünf Jah­ren, also dem Aus­lau­fen der Zahn­staf­fel, durch­aus eini­ge hun­dert Euro betra­gen, wäh­rend der Eigen­an­teil bei einer Voll­ke­ra­mik­kro­ne deut­lich gerin­ger aus­fal­len dürf­te. In den ers­ten 60 Mona­ten ist bei kost­spie­li­gen Behand­lun­gen mit einem ent­spre­chend höhe­ren Eigen­an­teil zu rechnen.

Aus­ge­wähl­te Leis­tun­gen der Tari­fe Z90Plus sowie INTER Qua­li­Med Z® Zahn Pre­mi­um Plus bei der INTER

  • Bei Inan­spruch­nah­me der Regel­ver­sor­gung sowie unfall­be­dingt 100 Pro­zent Kos­ten­über­nah­me für Zahn­ersatz (inklu­si­ve Zahn­ersatz ein­schließ­lich Implan­ta­ten, Kie­fer­or­tho­pä­die, pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung, Pro­phy­la­xe, Zahn­be­hand­lung und beson­de­re Maß­nah­men zur Schmerz­aus­schal­tung). Die­se Leis­tung besteht jeweils inklu­si­ve den damit in Ver­bin­dung ste­hen­den funk­ti­ons­ana­ly­ti­schen und funk­ti­ons­the­ra­peu­ti­schen Maß­nah­men. Für Leis­tun­gen für Zahn­ersatz über die Regel­ver­sor­gung hin­aus 90 Pro­zent des Rech­nungs­be­tra­ges, sofern Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­wil­lig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Ohne Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­wil­lig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, wer­den 40% des Rech­nungs­be­tra­ges als fik­ti­ve Vor­leis­tung für Zahn­ersatz abge­zo­gen. Leis­tun­gen für Zahn­ersatz wer­den bei gül­ti­ger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sät­ze der Gebüh­ren­ord­nung für Zahn­ärz­te (GOZ) bzw. Ärz­te (GOÄ) hin­aus erbracht
  • Kos­ten für Zahn­be­hand­lung (z.B. plas­ti­sche Fül­lun­gen, Wur­zel­be­hand­lun­gen, Ein­glie­dern von Auf­biss­be­hel­fen und Schie­nen) wer­den zu 100 Pro­zent über­nom­men, dies auch ohne Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­wil­lig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Leis­tet die GKV bzw. der Heil­für­sor­ge­trä­ger nicht, obwohl nach den gel­ten­den Richt­li­ni­en des Gemein­sa­men Bun­desau­schus­ses gemäß § 92 des Fünf­ten Buchs Sozi­al­ge­setz­buch (SGB V) Leis­tungs­pflicht besteht, wer­den 40 % des erstat­tungs­fä­hi­gen Rech­nungs­be­tra­ges als fik­ti­ve Vor­leis­tung von der tarif­li­chen Leis­tung abge­zo­gen. Maß­nah­men zur Zahn­be­hand­lung wer­den höchs­tens bis zu den Höchst­sät­zen der GOZ bzw. GOÄ erbracht
  • Ohne Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­wil­lig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (z.B. in rei­nen Pri­vat­zahn­arzt), wer­den 20 % des Rech­nungs­be­tra­ges als fik­ti­ve Vor­leis­tung für Inlays abge­zo­gen, mit Vor­leis­tung zu 90 Pro­zent der Rest­kos­ten. Leis­tun­gen für Inlays wer­den bei gül­ti­ger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sät­ze der GOZ bzw. GOÄ hin­aus erbracht
  • Leis­tun­gen für Implan­ta­te inklu­si­ve der im Zusam­men­hang ste­hen­den kno­chen­auf­bau­en­den Maß­nah­men (aug­men­ta­ti­ve Leis­tun­gen) und der Kos­ten für das Frei­le­gen des Implan­tats bis 90 Pro­zent der Rest­kos­ten (unfall­be­dingt 100 Pro­zent des Rech­nungs­be­tra­ges). Leis­tun­gen für Implan­ta­te wer­den bei gül­ti­ger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sät­ze der GOZ zw. GOÄ hin­aus erbracht
  • Leis­tun­gen für Kie­fer­or­tho­pä­die von Min­der­jäh­ri­gen (90 % der Auf­wen­dun­gen ein­ma­lig) bis 2.500 Euro unab­hän­gig von der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Indi­ka­ti­ons­grup­pe (KIG) 1 – 5. Leis­tun­gen für Kie­fer­or­tho­pä­die wer­den bei gül­ti­ger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sät­ze der GOZ bzw. GOÄ hin­aus erbracht
  • Leis­tun­gen für Kie­fer­or­tho­pä­die von Erwach­se­nen (90 % der Auf­wen­dun­gen ein­ma­lig) bis 2.500 Euro unab­hän­gig von der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Indi­ka­ti­ons­grup­pe (KIG) 1 – 5. Leis­tun­gen für Kie­fer­or­tho­pä­die wer­den bei gül­ti­ger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sät­ze der GOZ bzw. GOÄ hin­aus erbracht
  • Auf­wen­dun­gen für Kera­mik­ver­blen­dun­gen sind bis ein­schließ­lich Zahn acht erstat­tungs­fä­hig. Der Ver­si­che­rer führt hier­zu aus: „Bis Zahn 8 sind alle Zäh­ne. Es besteht kei­ne Einschränkung.“
  • Kos­ten­über­nah­me für Pro­phy­la­xe (z. B. loka­le Fluo­ri­die­rung, Ver­sie­ge­lung von kari­es­frei­en Zahn­fis­su­ren). Maß­nah­men zur Zahn­pro­phy­la­xe wer­den höchs­tens bis zu den Höchst­sät­zen der GOZ bzw. GOÄ erbracht
  • Kos­ten­über­nah­me für pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung bis 150 Euro pro Kalen­der­jahr. Leis­tun­gen für pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung wer­den bei gül­ti­ger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sät­ze der GOZ bzw. GOÄ hin­aus erbracht
  • Beson­de­re Maß­nah­men zur Schmerz­aus­schal­tung (z. B. Anal­go­se­die­rung, Lach­gas­se­die­rung oder Hyp­no­se) wer­den bis in Höhe von maxi­mal 350 Euro pro Kalen­der­jahr erstat­tet. Maß­nah­men zur Schmerz­aus­schal­tung wer­den höchs­tens bis zu den Höchst­sät­zen der GOZ bzw. GOÄ erbracht
  • Die INTER erbringt zusätz­li­che Ser­vice­leis­tun­gen (z. B. Benen­nung von Spe­zia­lis­ten, Fach­kli­ni­ken, Reha­bi­li­ta­ti­ons- und Kur­ein­rich­tun­gen, die im Tarif näher beschrie­ben sind

Aus­ge­wähl­te Ein­schrän­kun­gen des Tari­fes INTER Qua­li­Med Z® Zahn Pre­mi­um Plus bei der INTER

  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht für bereits bei Ver­trags­be­ginn feh­len­de und nicht ersetz­te Zähne
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht für vor Beginn des Ver­si­che­rungs­schut­zes im Tarif Z90Plus ange­ra­te­ne bzw. geplan­te oder begon­ne­ne Maß­nah­men, aus­ge­nom­men pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung und Maß­nah­men zur Prophylaxe
  • Zahn­staf­fel (d. h. Begren­zung der Leis­tun­gen) wäh­rend der ers­ten 60 Mona­te nach Ver­trags­be­ginn (z.B. max. 1.000 Euro inner­halb der ers­ten 12 Mona­te, max. 5.000 Euro inner­halb der ers­ten 60 Monate)
  • Kei­ne Klar­stel­lung, inwie­fern im Rah­men der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Leis­tun­gen auch Mehr­leis­tun­gen für z. B. trans­pa­ren­te Bra­ckets, Kos­ten für Retai­ner, Farb­los­bö­gen, funk­ti­ons­ana­ly­ti­sche oder funk­ti­ons­the­ra­peu­ti­sche Leis­tun­gen über­nom­men werden
  • Kei­ne bedin­gungs­sei­ti­ge Klar­stel­lung, inwie­fern die Kos­ten für z. B. Den­tal-Laser­be­hand­lung oder CEREC-The­ra­pie (Cera­mic Recon­s­truc­tion Sys­tem; inva­si­ve Maß­nah­men, die vor allem für Angst­pa­ti­en­ten geeig­net sein kann) über­nom­men werden
  • Kei­ne Kos­ten über den Zahn­be­reich hin­aus (z. B. pri­vat­ärzt­li­che Leis­tun­gen, Unter­brin­gung im Ein- oder Zwei­bett­zim­mer, natur­heil­kund­li­che Leis­tun­gen, Schutz aus Aus­lands­rei­sen, Seh­hil­fen etc.)
0 0 Stimmen
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Interne Rückmeldungen
Alle Kommentare anzeigen