Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­run­gen für Jäger und Förs­ter 2020

Basis:Anbie­ter im Test: 66
Tari­fe im Test: 686
Wer­tung:WFS 1 (Gold), WFS 2 (Sil­ber), WFS 3 (Bron­ze)
Stand:29.06.2020

Im Jagd­jahr 2018 / 19 gin­gen in Deutsch­land 384.529 Men­schen als Jäger oder Förs­ter auf die Jagd[1], eine gro­ße Anzahl mit einem oder meh­re­ren Jagd­hun­den, davon waren im Jagd­jahr 2019 250.623 Mit­glied im Deut­schen Jagd­ver­band (DJV), wobei zu beach­ten ist, dass der Lan­des­jagd­ver­band Bay­ern seit 2010 nicht mehr Mit­glied im DJV ist[2]. Deutsch­land­weit waren 2019 ins­ge­samt 78% aller Jäger Mit­glied im DJV[3].

Aus der Jagd­aus­übung ergibt sich eine Zahl von etwa 8.000 Schä­den mit einem jähr­li­chen Scha­den­auf­wand von rund 8 Mil­lio­nen Euro – Regu­lie­rungs­kos­ten ein­mal außen vor. Die durch­schnitt­li­che Scha­den­hö­he beträgt etwa 900 Euro. Dabei neh­men Haft­pflicht­schä­den durch Jagd­hun­de einen Anteil von etwa 75 % an der rei­nen Scha­den­stück­zahl[4] und 60 % am Scha­den­auf­wand ein. Jähr­lich ereig­nen sich im Schnitt etwa 800 Jagd­un­fäl­le[5]. Zu den typi­schen Haft­pflicht­fäl­len, die im Rah­men der Jagd­aus­übung vor­kom­men, gehö­ren unter anderem:

Jagd­hund ver­folgt im Zusam­men­hang mit einer Bewe­gungs­jagd (z. B. Drück- oder Treib­jagd) Wild auf die Auto­bahn. Fol­ge: Unfall mit meh­re­ren betei­lig­ten Fahrzeugen.

Beim Rei­ni­gen der Büch­se wird ver­se­hent­lich ein Haus­halts­mit­glied angeschossen.

Unge­wollt kommt es bei der Schuss­ab­ga­be zu einem Quer­schlä­ger. Dadurch wird ein Mit­jä­ger verletzt.

Das vom Jäger zum Ver­kauf ange­bo­te­ne Wild­bret ist nicht ein­wand­frei. Der davon betrof­fe­ne Chir­urg muss wegen Lebens­mit­tel­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus. Die­ser macht Scha­den­er­satz­an­sprü­che wegen Per­so­nen­scha­den (Pro­dukt­haft­pflicht) und ent­gan­ge­nem Ein­kom­mens (Schmer­zens­geld wegen Ver­mö­gens­fol­ge­scha­den) geltend.

Bei der Jagd über­schrei­tet ein Jäger ver­se­hent­lich die Gren­ze sei­nes Jagd­re­viers. Beim Benut­zen sei­ner Waf­fe im frem­den Revier kommt es zu einem Scha­den an frem­den Eigentum.

Der Hund des Förs­ters springt plötz­lich in den offen ste­hen­den Pkw sei­nes Hal­ters. Auf dem Sitz liegt eine gela­de­ne und nicht gesi­cher­te Schrot­flin­te. Es löst sich dadurch ein Schuss, der das Auto durch­schlägt und einen dahin­ter­ste­hen­den Jäger mit meh­re­ren Schro­ten trifft.

Nach dem Tod des Ver­si­che­rungs­neh­mers wird ein durch den Wald strei­fen­der Fuß­gän­ger von einem umstür­zen­den Hoch­sitz geschä­digt. Es haf­ten die Erben.

Der Jagd­herr unter­lässt es, die All­ge­mein­heit vor den Gefah­ren einer Treib­jagd zu warnen.

Jäger fährt mit sei­nem Jagd­hund zu einem befreun­de­ten Falk­ner und lässt sei­nen Hund auf des­sen Hof frei rum­lau­fen. Dabei tötet der Hund einen auf­ge­pflock­ten Greifvogel.

Wer in Deutsch­land auf die Jagd gehen will, muss der zustän­di­gen Jagd­be­hör­de alle ein bis drei Jah­re zum 31. März eine neue Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gung vor­le­gen. Grund­sätz­lich gilt die gesetz­li­che Min­dest­de­ckungs­sum­me nach § 17 Bun­des­jagd­ge­setz von 500.000 Euro für Per­so­nen- und 50.000 Euro für Sach­schä­den. Jagd- und Ver­si­che­rungs­jahr begin­nen stets am 01.04. eines Jah­res. Stich­tag für die Kün­di­gung ist dem­nach der 31. Dezem­ber des Vorjahres.

Auch bei Beginn wäh­rend des lau­fen­den Jagd­jah­res ist stets der kom­plet­te Jah­res­bei­trag zu zahlen.

Nach GDV-Emp­feh­lung (AVB JagdHV mit Stand 04.2017 und der dazu­ge­hö­ri­gen Mus­ter-Bedin­gungs­struk­tur XIV Jagd­haft­pflicht mit Stand 01.2015 bzw. den beson­de­ren Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Mus­ter-Bedin­gungs­struk­tur XIV mit Stand 01.2015) ist nur die „erlaub­te Jagd­aus­übung“ ver­si­chert. Ein Schutz, der nicht auch alle jene Tätig­kei­ten ein­schließt, die „unmit­tel­bar oder mit­tel­bar mit der Jagd in Ver­bin­dung ste­hen­de Tätig­kei­ten oder deren Unter­las­sung“ mit ein­schließt ist jedoch wenig emp­feh­lens­wert: das Rei­ni­gen des Gewehrs in den eige­nen vier Wän­den wäre in sol­chen Fäl­len eben­so wenig ver­si­chert wie Schä­den aus dem Ver­kauf von Wild­bret oder beim Schüs­sel­trei­ben. Pro­ble­ma­tisch ist auch die Maxi­mie­rung der Ver­si­che­rungs­sum­me wie sie viel­fach vor­kommt. Schließ­lich setzt der Gesetz­ge­ber eine „aus­rei­chen­de Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung“ vor­aus.  Inwie­fern eine zwei­fa­che Maxi­mie­rung zuläs­sig ist, ist auch wei­ter­hin umstrit­ten. Bei ent­spre­chen­der Aus­le­gung ist der Ver­si­che­rer zur Leis­tung – unab­hän­gig von einer etwa­igen Maxi­mie­rung – grund­sätz­lich in Höhe der gesetz­li­chen Deckungs­sum­men verpflichtet.

Auch wenn Mil­lio­nen­schä­den sehr sel­ten sind, so wur­de den­noch bei­spiels­wei­se ein Scha­den aus dem Hau­se Gotha­er bekannt, bei dem ein Jäger auf­grund gro­ber Fahr­läs­sig­keit einem gut­ver­die­nen­den Unter­neh­mens­be­ra­ter bei­de Knie zer­schoss, was eine Scha­den­hö­he von etwa 3 Mil­lio­nen Euro zur Fol­ge hat­te. Mit einer gesetz­li­chen Mini­mal­de­ckung läge hier kei­ne hin­rei­chen­de Absi­che­rung vor. Da ähn­li­che oder sogar noch höhe­re Schä­den für die Zukunft nicht aus­zu­schlie­ßen sind und die Prä­mi­en­un­ter­schie­de ver­gleichs­wei­se wenig ins Gewicht fal­len, soll­te auf eine Deckung unter 5 Mil­lio­nen Euro für Per­so­nen­schä­den ver­zich­tet werden.

Die Vor­sor­ge­de­ckung spielt im Rah­men der Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung eine stark unter­ge­ord­ne­te Rol­le, da das eigent­li­che Jagd­ri­si­ko der Ver­si­che­rungs­pflicht unter­liegt. Aller­dings gibt es den­noch eini­ge weni­ge Kon­stel­la­tio­nen, in denen ein mög­li­ches Rest­ri­si­ko ver­bleibt. Dies betrifft etwa Tari­fe mit zah­len­mä­ßi­ger Begren­zung der mit­ver­si­cher­ten Beiz­vö­gel oder Jagd­hun­de. Da Vögel gene­rell nicht der Ver­si­che­rungs­pflicht unter­lie­gen und Hun­de per 06.2020 noch immer nicht in allen Bun­des­län­dern, könn­te es zu der Situa­ti­on kom­men, dass bei Ver­trags­be­ginn die Zahl der mit­ver­si­cher­ten Tie­re vom Ver­si­che­rungs­schutz umfasst wäre, dies nach Geburt oder Zukauf neu­er Tie­re jedoch abwei­chend nicht mehr der Fall wäre, sofern die­se noch nicht jagd­lich ein­setz­bar sind. In vie­len Tari­fen sind jedoch Wel­pen auch ohne den Nach­weis der jagd­li­chen Brauch­bar­keit bis zu einer defi­nier­ten Höchst­zahl von Tie­ren mit­ver­si­chert. In sol­chen Fäl­len wür­de dann tat­säch­lich auch die Vor­sor­ge­de­ckung im Rah­men der Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung zum Tra­gen kom­men. Für die­se gel­ten jedoch auch bei leis­tungs­star­ken Ver­si­che­rern stark ein­ge­schränk­te Deckungs­sum­men im Rah­men der Vorsorge.

Höchst unter­schied­li­che Rege­lun­gen gel­ten auch für die Mit­ver­si­che­rung von Jagd­hun­den, Beiz­vö­geln und Frett­chen, Ange­hö­ri­gen- und Waf­fen­klau­sel, Erben­haf­tung, Aus­lands­de­ckung oder des Umwelt­scha­den­ri­si­kos. Wäh­rend eini­ge Anbie­ter Schä­den durch den Ver­kauf von nicht ein­wand­frei­em Wild­bret (Pro­dukt­haft­pflicht) mit­ver­si­chert haben (Pro­blem: Beweis­last liegt beim Ver­käu­fer!), sehen ande­re dar­in einen Aus­schluss­grund. Ent­schei­dend ist hier jedoch eine Abwei­chung von den AHB, das heißt ein Ein­schluss im Rah­men der beson­de­ren Jagd­haft­pflicht­be­din­gun­gen. Die nor­ma­len AHB wür­den etwa nur den Ver­mö­gens­fol­ge­scha­den als Fol­ge eines Per­so­nen- oder Sach­scha­dens leis­ten, nicht jedoch den ech­ten Ver­mö­gens­scha­den. Eine ähn­li­che Deckungs­lü­cke besteht bei feh­len­der Rege­lung in den BBR für einen Jäger, der zu Hau­se sei­ne Waf­fe rei­nigt und ver­se­hent­lich sei­nen Ehe­part­ner oder die gemein­sa­men Kin­der anschießt. Da die­se mit ihm in häus­li­cher Gemein­schaft leben, sehen die all­ge­mei­nen Haft­pflicht­be­din­gun­gen für die­se kei­nen Ver­si­che­rungs­schutz vor. Sinn­voll kön­nen auch eine Inno­va­ti­ons­klau­sel sein oder die bedin­gungs­sei­ti­ge Garan­tie, dass zumin­dest den Mus­ter­be­din­gun­gen wie sie der GDV vor­schlägt, ent­spro­chen wird.

Jagd­hun­de sind oft nur dann ver­si­chert, wenn ihre jagd­li­che Brauch­bar­keit durch eine ent­spre­chen­de Beschei­ni­gung der Jagd­be­hör­de oder ein Prü­fungs­zeug­nis nach­ge­wie­sen wur­de. Teil­wei­se besteht Ver­si­che­rungs­schutz aber schon dann, wenn etwa ein Hun­de­ob­mann, eine Forst­dienst­stel­le oder ein Hegering­lei­ter als fach­kun­di­ge Per­son die jagd­li­che Eig­nung bestä­tigt. Pro­ble­ma­tisch sind Bedin­gungs­wer­ke, in denen Jagd­hun­de wie etwa der Rho­de­si­an Rid­ge­back oder Misch­lin­ge aus zwei Jagd­hun­de­ras­sen vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen sind, eine Ahnen­ta­fel oder Prü­fungs­zeug­nis­se vor­aus­ge­setzt wer­den. Wenig emp­feh­lens­wert sind auch sol­che Tari­fe, in denen ein aus­drück­li­cher Schutz auch für Jagd­hun­de­wel­pen fehlt, da kein impli­zi­ter Schutz für die­se her­ge­lei­tet wer­den kann. Eine umfas­sen­de Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung erspart eine sepa­ra­te Absi­che­rung des Hun­de­hal­ter­haft­pflicht­ri­si­kos. Meist besteht aber nur Schutz für zwei bis drei Jagdhunde.

Rating-Sys­te­ma­tik

Nicht bewer­tet wur­den spe­zi­el­le Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen für Kreis­grup­pen / Jäger­schaf­ten / Jagd­ver­ei­ne und Jagd­ge­brauchs­hun­de­ver­ei­ne. Berück­sich­tigt wur­den aller­dings Tari­fe, die nur über die Lan­des­jagd­ver­bän­de abge­schlos­sen wer­den kön­nen. Die hier aus­ge­wie­se­nen Tari­fe sind in der Regel für Jäger, Jagd­päch­ter, Jagd­her­ren (Jagd­ver­an­stal­ter), Förs­ter, Forst­be­am­te, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her und Falk­ner glei­cher­ma­ßen gültig.

Grund­la­ge für das Rating waren ins­ge­samt 154 Leis­tungs­kri­te­ri­en. Die­se umfas­sen alle wesent­li­chen Punk­te, in denen sich die Ange­bo­te von­ein­an­der unter­schei­den: u.a. Defi­ni­ti­on des ver­si­cher­ten Risi­kos, Waf­fen- und Ange­hö­ri­gen­klau­sel, Aus­lands­de­ckung, Leis­tungs­um­fang bei fahr­läs­si­gem Über­schrei­ten der Not­wehr oder des Jagd­re­viers, Ver­si­che­rungs­um­fang und Nach­weis­pflich­ten für Jagd­ge­brauchs­hun­de und Gefälligkeitsschäden.

Die ein­zel­nen Bedin­gun­gen wur­den bewer­tet mit -8 bis 16 Punk­ten. Dabei stellt 16 Punk­te grund­sätz­lich die jeweils für den Ver­brau­cher vor­teil­haf­tes­te Rege­lung dar. 12, 8 und 4 Punk­te ste­hen für den jeweils zwei­ten, drit­ten bzw. vier­ten Platz. Jede Rege­lung, die bes­ser als GDV-Stan­dard, aber schlech­ter als die viert­bes­te Indi­vi­du­al­lö­sung ist, erhält pau­schal 2 Punk­te. Die Stan­dard­re­ge­lung ent­spre­chend GDV-Emp­feh­lung oder alter­na­tiv gesetz­li­chen Vor­ga­ben erhält kei­ne Punk­te. Im Zwei­fels­fall gilt glei­ches für rein impli­zi­te Ein­schlüs­se ohne bedin­gungs­sei­ti­ge Rege­lung. Ist eine Leis­tung schlech­ter als der emp­foh­le­ne Stan­dard und kann nicht durch eine etwa­ige GDV-Garan­tie geheilt wer­den, so führt dies zu acht Punk­ten Abzug. Ist eine Hei­lung durch eine GDV-Garan­tie mög­lich, so erfolgt eine Bewer­tung mit 0 Punkten.

Ist eine Leis­tung zwar schlech­ter als die Ver­bands­emp­feh­lung, aber bes­ser als ein Aus­schluss, dann erhält die­se abwei­chend eben­falls 0 Punk­te. In die­sem Fall wird jedoch die GDV-Leis­tung abwei­chend mit min­des­tens 2 Punk­ten bewer­tet. Grund­sätz­lich wur­den expli­zi­te Ein­schlüs­se höher als impli­zi­te bewertet.

Jedes Kri­te­ri­um wur­de mit einem Fak­tor zwi­schen 1 und 3 gewichtet.

Fak­tor 1 steht für ein Risi­ko, das nur weni­ge Jäger betrifft (z.B. Ver­si­che­rungs­schutz für ehren­amt­li­che Schieß­auf­sicht, Mal­lor­ca­de­ckung, Jagd mit Gift oder Impf­kö­dern) oder kei­ne Aus­wir­kun­gen auf den Leis­tungs­um­fang des zugrun­de­lie­gen­den Tari­fes hat. Wenn ein Pro­blem ent­we­der eher sel­ten auf­tritt, aber alle Ver­si­cher­ten glei­cher­ma­ßen betrifft oder häu­fig auf­tritt, der Klau­s­el­ein­schluss aber nur einer gerin­gen Zahl von Jägern nützt, so wur­de dies mit Fak­tor 2 gewich­tet. Bei­spiel­haft sei­en Schä­den durch den Gebrauch von ver­si­cher­ten Was­ser­fahr­zeu­gen genannt. Typi­sche Stan­dard­pro­ble­me, die alle Ver­si­cher­ten glei­cher­ma­ßen betref­fen (z.B. ver­si­cher­tes Risi­ko, Aus­lands­de­ckung, der Ver­kauf von erleg­tem Wild­bret und Erben­haf­tung) erhal­ten den Fak­tor 3. Nur im Ein­zel­fall wur­de zu Guns­ten einer pra­xis­na­hen Bewer­tung von die­ser Ver­fah­rens­wei­se abgewichen.

Im Sin­ne des Ver­brau­cher­inter­es­ses wur­den bestimm­te K.O.-Kriterien fest­ge­legt, die das Errei­chen der drei Rating­stu­fen verhindern. 

Für den Bron­ze-Stan­dard sind dies:

  • Bedin­gungs­sei­ti­ge Garan­tie, dass der Ver­si­che­rer nicht zum Nach­teil des Kun­den von den aktu­ell vom GDV emp­foh­le­nen „All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung (AVB JagdHV)“ mit Stand 05.2020 oder den  „All­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AHB)“ mit Stand Febru­ar 2016 sowie der dazu­ge­hö­ri­gen „Mus­ter-Bedin­gungs­struk­tur XIV“ mit Stand 01.2015 abweicht (GDV-Garan­tie),
  • Garan­tie, dass der Ver­si­che­rer prä­mi­en­neu­tra­le Bedin­gungs­ver­bes­se­run­gen auto­ma­tisch zum Ver­trags­be­stand­teil auch für lau­fen­de Ver­trä­ge macht (Inno­va­ti­ons­klau­sel),
  • Deckungs­sum­me für Sach- und Per­so­nen­schä­den min­des­tens fünf Mil­lio­nen Euro, für Ver­mö­gens­schä­den von min­des­tens 50.000 Euro.

Zur Klar­stel­lung: die­se Anfor­de­rung gilt abwei­chend nicht für die Vorsorgedeckung.

  • Ver­zicht auf eine Maxi­mie­rung der Deckungssumme,
  • Mit­ver­si­che­rung unmit­tel­bar oder mit­tel­bar mit der Jagd im Zusam­men­hang ste­hen­der Tätig­kei­ten oder Unterlassungen,
  • unein­ge­schränk­ter Ver­si­che­rungs­schutz für die gesetz­li­che Haft­pflicht aus Per­so­nen­schä­den von Ange­hö­ri­gen des Ver­si­che­rungs­neh­mers aus Schä­den, die durch den Gebrauch von Schuss­waf­fen ent­stan­den sind (Ange­hö­ri­gen­klau­sel),
  • aus­drück­li­che Mit­ver­si­che­rung des Besit­zes und Betrie­bes von jagd­li­chen Ein­rich­tun­gen (z.B. Hochsitzen),
  • bedin­gungs­ge­mä­ße Mit­ver­si­che­rung aus dem erlaub­ten Besitz und aus dem Gebrauch von Schuss­waf­fen sowie Muni­ti­on und Geschos­sen auch außer­halb der Jagd (aus­ge­nom­men zu straf­ba­re Handlungen)
  • Ver­si­che­rungs­schutz für das Inver­kehr­brin­gen von Wild­bret (Pro­dukt­haf­tung),
  • Mit­ver­si­che­rung des fahr­läs­si­gen Über­schrei­tens von Rech­ten im Jagd­schutz (Hei­lung durch GDV-Garan­tie zulässig),
  • Ver­si­che­rungs­schutz für min­des­tens zwei brauch­ba­re Jagd­hun­de auch außer­halb der Jagd.
  • For­de­rungs­aus­fall­de­ckung mit einem Selbst­be­halt oder Schwel­len­wert von maxi­mal 2.500 Euro und mit Ver­si­che­rungs­schutz für Per­so­nen- und Sach­schä­den bis in Höhe der ver­ein­bar­ten Deckungssummen.

Vor­aus­set­zung für den Sil­ber-Stan­dard sind ergän­zend fol­gen­de Leistungen:

  • Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht aus fahr­läs­si­gem Über­schrei­ten der Not­wehr sowie aus ver­meint­li­cher Not­wehr in der ver­si­cher­ten Eigenschaft
  • Auf Wunsch des Ver­si­che­rungs­neh­mers bedin­gungs­ge­mäß unein­ge­schränk­ter Ver­zicht auf den Ein­wand des feh­len­den Ver­schul­dens bei Per­so­nen­schä­den durch Schuss­waf­fen­ge­brauch. Der Ver­zicht des Haf­tungs­ein­wands gilt nicht, wenn und soweit der Geschä­dig­te in der Lage ist, Ersatz sei­nes Scha­dens von einem ande­ren Scha­dens­ver­si­che­rer oder von einem Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger zu erlan­gen. Eine Mit­ver­ur­sa­chung des Geschä­dig­ten wird angerechnet.
  • Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haf­tung aus dem Hal­ten und Füh­ren sowie Abrich­ten und Aus­bil­den von min­des­tens zwei brauch­ba­ren oder sich nach­weis­lich in jagd­li­cher Abrich­tung befind­li­chen Jagd­ge­brauchs­hun­den wäh­rend und außer­halb der Jagd. Dabei kann die Brauch­bar­keit min­des­tens alter­na­tiv durch eine aner­kann­te Brauch­bar­keits­prü­fung oder durch die Bestä­ti­gung einer fach- und sach­kun­di­gen Per­son (z.B. Hegerings­lei­ter oder Kreis­jä­ger­meis­ter), dass der Hund jagd­lich ver­wen­dungs­fä­hig ist, nach­ge­wie­sen werden.
  • Bedin­gungs­sei­tig aus­drück­li­che Mit­ver­si­che­rung auch von Wel­pen bis zur Voll­endung des 6. Lebens­mo­nats, ohne dass für die­se der Nach­weis der jagd­li­chen Abrich­tung erfor­der­lich ist.

Hin­weis: Bei vie­len Tari­fen sind Wel­pen nur im Rah­men der Höchst­zahl ver­si­cher­ter Hun­de mitversichert.

Für den Gold-Stan­dard sind ergän­zend fol­gen­de Leis­tun­gen zu erfüllen:

  • Bedin­gungs­sei­tig aus­drück­li­che Mit­ver­si­che­rung auch von Wel­pen bis zur Voll­endung des 6. Lebens­mo­nats ohne zah­len­mä­ßi­ge Begren­zung, ohne dass für die­se der Nach­weis der jagd­li­chen Abrich­tung erfor­der­lich ist
  • For­de­rungs­aus­fall­de­ckung ohne Selbst­be­halt für Per­so­nen- und Sach­schä­den bis in Höhe der ver­ein­bar­ten Deckungs­sum­men ein­schließ­lich Ver­mö­gens­schä­den, auch durch Vorsatz.
  • Aus­drück­li­che Mit­ver­si­che­rung des fahr­läs­si­gen Über­schrei­tens des beson­de­ren Waf­fen­ge­brauchs­rechts der Forst- und Jagdschutzberechtigten
  • Ver­si­che­rungs­schutz für Eigen­schä­den des Ver­si­che­rungs­neh­mers durch Schuss­waf­fen bei feh­len­dem Ver­schul­den des Schadenverursachers
  • unein­ge­schränk­ter Ver­si­che­rungs­schutz für die gesetz­li­che Haft­pflicht aus Per­so­nen­schä­den von Ange­hö­ri­gen des Ver­si­che­rungs­neh­mers aus Schä­den, die durch den Gebrauch von Schuss­waf­fen ent­stan­den sind. Die Mit­ver­si­che­rung gilt aus­drück­lich auch für Schmer­zens­geld­an­sprü­che (Ange­hö­ri­gen­klau­sel)
  • Ver­si­che­rungs­schutz für Sach­schä­den durch Gefäl­lig­keit bis min­des­tens 5.000 Euro Schadenhöhe
  • Ver­si­che­rer bzw. Risi­ko­trä­ger ist Mit­glied bei Ver­si­che­rungs­om­buds­mann e.V.

Kein Rating kann eine umfas­sen­de Bedarfs­er­mitt­lung und Bera­tung beim Ver­brau­cher erset­zen. Dies gilt auch für die­ses Rating. Wer etwa an einer Gesell­schafts­jagd teil­neh­men oder im Aus­land jagen möch­te, will unter Umstän­den wis­sen, ob auch dar­aus resul­tie­ren­de Schä­den umfas­send über­nom­men wer­den. Auch wird sich der benö­tig­te Ver­si­che­rungs­schutz für einen Berufs­jä­ger mit­un­ter von dem eines Hob­by­jä­gers unterscheiden.

Bei Tari­fen ohne Selbst­be­halt und ohne ergän­zen­de Jagd­hun­de­un­fall­ver­si­che­rung ist je nach Deckungs­sum­me und Leis­tungs­um­fang eine Prä­mie von etwa 50 bis 70 Euro brut­to pro Jahr rea­lis­tisch. Tari­fe mit 300 Euro Selbst­be­halt kos­ten etwa 30 bis 40 Euro brut­to pro Jahr. Da die Ver­si­che­rungs­sum­men in der Jagd­hun­de­un­fall­ver­si­che­rung sehr unter­schied­lich aus­fal­len, vari­ie­ren hier auch die Prä­mi­en sehr erheblich.

Oft kön­nen Jäger ihren Ver­si­che­rungs­schutz gegen Bei­trags­ra­batt über die Zuge­hö­rig­keit zu einem Lan­des­jagd­ver­band abschlie­ßen. Dabei müs­sen hier jedoch viel­fach Ein­schrän­kun­gen des Ver­si­che­rungs­schut­zes gegen­über den Stan­dard­ta­ri­fen in Kauf genom­men wer­den, die sel­ten den dafür gewähr­ten Bei­trags­nach­lass aufwiegen.

Bei­trags­nach­lass bie­ten vie­le Ver­si­che­rer auch bei Ver­ein­ba­rung einer Ver­trags­lauf­zeit von Jah­ren, mit­un­ter auch bei Zah­lung per Lastschrift.

Hin­weis: Die Bedin­gun­gen der ein­zel­nen Lan­des­jagd­ver­bän­de wei­chen zum Teil deut­lich von den emp­foh­le­nen Bedin­gun­gen ab, so dass sich die Rating­sie­gel von Wit­te Finan­cial Ser­vices nur auf die kon­kret benann­ten Tari­fe und Druck­stü­cke beziehen.

Note/Bedeutung

WFS 1 (Gold): min­des­tens 80 % der erreich­ten Höchst­punkt­zahl
WFS 2 (Sil­ber): min­des­tens 70 % der erreich­ten Höchst­punkt­zahl
WFS 3 (Bron­ze): min­des­tens 60 % der erreich­ten Höchstpunktzahl

Info

Ana­ly­siert wur­den Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­run­gen für Jäger.
Bewer­tet wur­den die fol­gen­den Leistungsbereiche:

  • Ver­si­che­rungs­sum­me und etwa­ige Sublimits
  • Ver­si­cher­te Gefah­ren und deren Leistungsumfang
  • von den oben benann­ten Mus­ter­be­din­gun­gen abwei­chen­de Obliegenheiten

Bedin­gungs­ra­ting

WFS 1 (Gold) für Jagdhaftpflichtversicherung 

Arbeits­ge­mein­schaft Baden-Würt­tem­ber­gi­scher Jagd­schein­in­ha­ber (Richard Gal­li­on GmbH)

All­ge­mei­ne Bedin­gun­gen für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung; Beson­de­re Bedin­gun­gen für die Jagd-Haft­pflicht­ver­si­che­rung; Stand: 11.2018, Fas­sung 05.2019

Tarif mit 15 Mio. Euro Deckung pau­schal für Personen‑, Sach- und Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: jagd­li­che Betä­ti­gung (z.B. als Jäger, Jagd­päch­ter, Jagd­ver­an­stal­ter, Förs­ter, Forst­be­am­ter, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her und Falkner)

Deut­sche Jagd Finanz (Risi­ko­trä­ger: GVO)

AHB, 2012 der GVO, Stand 01.11.2016; Sat­zung, Fas­sung 10.07.2012; BBR Exklu­siv­ta­rif Pro­fi Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung Deut­sche Jagd Finanz, Stand 02.2019

AHB, 2012 der GVO, Stand 01.11.2016; Sat­zung, Fas­sung 10.07.2012; BBR Exklu­siv­ta­rif Pro­fi Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung Deut­sche Jagd Finanz, Stand 02.2019; Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen Exklu­siv­ta­rif Pro­fi Jagd­hun­de­un­fall­ver­si­che­rung Deut­sche Jagd Finanz, Stand 06.2017

AHB, 2012 der GVO, Stand 01.11.2016; Sat­zung, Fas­sung 10.07.2012; BBR Exklu­siv­ta­rif Pro­fi Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung Deut­sche Jagd Finanz, Stand 02.2019; BBR für Jagd­schein­an­wär­ter für die Haft­pflicht- und Unfall­ver­si­che­rung, Stand 10.2015

AHB, 2012 der GVO, Stand 01.11.2016; Sat­zung, Fas­sung 10.07.2012; BBR Exklu­siv­ta­rif Pro­fi Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung Deut­sche Jagd Finanz, Stand 02.2019; Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen Exklu­siv­ta­rif Pro­fi Jagd­hun­de­un­fall­ver­si­che­rung Deut­sche Jagd Finanz, Stand 06.2017; BBR für Jagd­schein­an­wär­ter für die Haft­pflicht- und Unfall­ver­si­che­rung, Stand 10.2015

Tari­fe mit 6, 10 und 15 Mil­lio­nen Euro Deckungs­sum­me pau­schal für Personen‑, Sach- und Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Jäger, Jagd­päch­ter, Jagd­herr und Jagd­ver­an­stal­ter bzw. als Förs­ter, Forst­be­am­ter, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her und Falkner

Hin­wei­se: Die Vor­sor­ge­de­ckung beträgt abwei­chend nur 1 Mio. Euro für Per­so­nen­schä­den, 300.000 Euro für Sach- und 150.000 Euro für Ver­mö­gens­schä­den. Bei Schweiß­hun­den mit dem ISHV-Stem­pel in der Ahnen­ta­fel kann der Nach­weis der Einarbeitung/ Aus­bil­dung des Hun­des auch durch den Paten/ Bür­gen und/ oder den Ver­ein Hirsch­mann oder KBGS 1912 e.V. oder ein­fa­che Bestä­ti­gung des Schweiß­hun­de­füh­rers erbracht werden.

Laut Bedin­gun­gen besteht kei­ne aus­drück­li­che Mit­ver­si­che­rung auch von Geschos­sen, son­dern nur von Schuss­waf­fen und Muni­ti­on. Eine sub­stan­ti­el­le Ein­schrän­kung ist trotz ent­spre­chen­der GDV-Abwei­chung nicht erkenn­bar, zumal die Bedin­gun­gen kei­nen Aus­schluss für ent­spre­chen­de Schä­den aufweisen.

Gotha­er

(All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AHB) (A 100 – Stand 09/16), Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Jagd-Haft­pflicht­ver­si­che­rung (A 120 – Stand: 2019))

(All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AHB) (A 100 – Stand 09/16), Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Jagd-Haft­pflicht­ver­si­che­rung (A 120 – Stand: 2019); Klau­sel 144; Beson­de­re Bedin­gun­gen für die Mit­ver­si­che­rung von Jagd­un­fäl­len, die den Tod, die Not­tö­tung oder die tier­ärzt­li­che Behand­lung von Jagd­hun­den nach sich zie­hen: 208171 – 01)

Tari­fe mit 15 und 20 Mio. Euro Deckungs­sum­me pau­schal für Personen‑, Sach- und Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Jäger, Jagd­päch­ter und Jagd­herr bzw. als Förs­ter, Forst­be­am­ter, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her und Falkner

Inter

AHB, Stand 15.08.2012; Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen zur Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung: Pre­mi­um, Stand 11.2016

Tarif mit 10 Mil­lio­nen Euro Deckungs­sum­me pau­schal für Per­so­nen- und Sach­schä­den sowie 1 Mil­lio­nen Euro für Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Jäger, Jagd­päch­ter, Jagd­herr (Jagd­ver­an­stal­ter), Förs­ter, Forst­be­am­ter, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her, Falkner

Hin­wei­se: Die Vor­sor­ge­de­ckung beträgt abwei­chend nur 300.000 Euro für Per­so­nen­schä­den, 80.000 Euro für Sach- und 5.000 Euro für Vermögensschäden.

WFS 2 (Sil­ber) für Jagdhaftpflichtversicherung 

Gotha­er

(All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AHB) (A 100 – Stand 09/16), Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Jagd-Haft­pflicht­ver­si­che­rung (A 120 – Stand: 2019))

(All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AHB) (A 100 – Stand 09/16), Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Jagd-Haft­pflicht­ver­si­che­rung (A 120 – Stand: 2019); Klau­sel 144; Beson­de­re Bedin­gun­gen für die Mit­ver­si­che­rung von Jagd­un­fäl­len, die den Tod, die Not­tö­tung oder die tier­ärzt­li­che Behand­lung von Jagd­hun­den nach sich zie­hen: 208171 – 01)

Tari­fe mit 6 Mio. Euro Deckungs­sum­me pau­schal für Personen‑, Sach- und Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Jäger, Jagd­päch­ter und Jagd­herr bzw. als Förs­ter, Forst­be­am­ter, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her und Falkner

VGH

All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Jagd – Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AVB Jagd), Stand April 2019

All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Jagd – Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AVB Jagd), Stand April 2019 mit Bau­stein Jung­jä­ger­kur­se und ‑prü­fun­gen

All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Jagd – Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AVB Jagd), Stand April 2019 mit Bau­stein Jagd­hun­de­un­fall

All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für die Jagd – Haft­pflicht­ver­si­che­rung (AVB Jagd), Stand April 2019 mit Bau­stein Jung­jä­ger­kur­se und ‑prü­fun­gen sowie mit Bau­stein Jagd­hun­de­un­fall

Tari­fe mit 7,5 und 15 Mil­lio­nen Euro Deckungs­sum­me pau­schal für Personen‑, Sach- und Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Jäger, Berufs­jä­ger, Jagd­päch­ter, Jagd­herr, Jagd­ver­an­stal­ter, Forst­be­am­ter, Förs­ter, Forst­auf­se­her, Jagd­auf­se­her und Falkner.

WFS 3 (Bron­ze) für Jagdhaftpflichtversicherung

Lan­des­jagd­ver­band Baden-Würt­tem­berg mit Risi­ko­trä­ger Gothaer

AHB, Stand 04/12; Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Jagd-Haft­pflicht­ver­si­che­rung (A 120 – Stand: 2015), Stand 04.2015

Tari­fe mit 6 bzw. 15 Mil­lio­nen Euro Deckungs­sum­me pau­schal für Personen‑, Sach- und Vermögensschäden

Ver­si­cher­ter Per­so­nen­kreis: der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Jäger, Jagd­päch­ter, Jagd­herr und Jagd­ver­an­stal­ter bzw. als Förs­ter, Forst­be­am­ter, Forst­auf­se­her, Berufs­jä­ger, Jagd­auf­se­her und Falk­ner. Kei­ne gewerb­li­che Jagdausübung.

Hin­wei­se: Die Vor­sor­ge­de­ckung beträgt abwei­chend 2 Mio. Euro für Personen‑, 1 Mio. Euro für Sach- und 100.000 Euro für Vermögensschäden


Fußnoten:

[1] Jagd­schein­in­ha­ber Deutsch­land 2019, Jagd­ver­band, 02/2020, https://​www​.jagd​ver​band​.de/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​2​020 – 02/2020 – 02_Infografik_Jagdscheininhaber_Deutschland_2019.jpg  (letz­ter Abruf am 29.06.2020 um 20:45 Uhr)

[2] Mit­glie­der im DJV Deutsch­land 2019, Jagd­ver­band, 02/2020, https://​www​.jagd​ver​band​.de/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​2​020 – 02/2020 – 02_Infografik_Mitglieder_im_DJV_2019.jpg (letz­ter Abruf am 29.06.2020 um 20:46 Uhr)

[3] Ver­gleich Jagd­schein­in­ha­ber vs. Mit­glie­der im LJV Deutsch­land 2019, Jagd­ver­band, 02/2020, https://​www​.jagd​ver​band​.de/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​2​020 – 02/2020 – 02_Infografik_Vergleich_Jagdscheininhaber_Mitglieder_LJV_2019.jpg (letz­ter Abruf am 29.06.2020 um 20:48 Uhr)

[4] Abwei­chend gemäß „Jäger“ 12/2015 nur etwa 20%

[5] Jagd­ver­si­che­rung: Kos­ten und Ver­si­che­rungs­schutz im Über­blick, Proplanta,http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Jagdversicherung-Kosten-und-Versicherungsschutz-im-Ueberblick_article1429866138.html?utm_source=Newsletter24042015&utm_medium=E‑Mail-Newsletter&utm_term=24112014&utm_campaign=Agrarnews

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